Dr. med. A. Schulte-Roth D.O. - interventionelle Schmerztherapie

Schonend behandeln !

Dr. med. A. Schulte-Roth D.O. - interventionelle Schmerztherapie

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Schonend behandeln !

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Schonend behandeln !

Operationen - Nucleoplastie

Den Druck aus der Bandscheibe nehmen !

Die Bandscheibe

Die Bandscheibe funktioniert wie ein Stoßdämpfer, übernimmt eine Pufferfunktion und sorgt auch für die Beweglichkeit der Wirbelsäule.

Bandscheibenverschleiß

Im Lauf der Zeit kann es zu verschleißbedingten Rissen an der Bandscheibe kommen.
Bandscheibenvorfall

Bei einem Bandscheibenvorfall kommt es zu einem Ausritt des gallertartigen Bandscheiben-Kerns. Das ausgetretene Gewebe drückt auf die benachbarten Nerven. Das führt zu starken Schmerzen, die entweder am Ort des Geschehens auftreten oder aber in Arme oder Beine ausstrahlen können.
Ohne Skalpell - ohne Narkose

Der Operateur benötigt also kein Skalpell und keine Vollnarkose, er schneidet den Rücken nicht mehr auf. Stattdessen entfernt der Arzt den Bandscheibenvorfall mit sehr feinen Instrumenten und speziellen Geräten durch einen nur wenige Millimeter großen Schnitt, wie durch ein „Schlüsselloch“.
Nucleoplastie

Schmerzen und Funktionseinschränkungen, die durch eine Bandscheibenvorwölbung und kleinen Bandscheibenvorfällen verursacht sind lassen sich mit einer 1,4 mm dünnen Sonde behandeln.

Die Druckentlastung im Bandscheibeninneren reduziert den Schmerz. Die Nucleoplastie dient der Druckentlastung der Bandscheiben.

Eine Sonde wird in die Bandscheibe eingeführt, um Gewebe des Bandscheibenkerns zu schrumpfen und so zu einer Entlastung des betroffenen Bandscheibenfaches führen.

Nach der Druckentlastung gehen Schmerz und Entzündung zurück. Das Ge- webe regeneriert sich. Das Verfahren wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, eine Vollnarkose ist nicht erforderlich.
Verfahren

Die Nucleoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung bandscheibenbedingter Wirbelsäulenerkrankungen.

Mit diesem Verfahren werden Bandscheibenvorwölbungen und kleinere Vorfälle behandelt, die den Bandscheibenfaserring nicht vollständig durchbrochen haben.

Die Bandscheibenveränderung ist in der Regel gering, so dass eine größere operative Therapie nicht in Betracht gezogen werden sollte.
Vor einer Nucleoplastie sollten alle konservative Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft werden.
Schematische Darstellung einer Nucleoplastie


Ablauf einer Nucleoplastie

Zu Beginn wird eine Kanüle eingebracht, wie dies von Spritzen bekannt ist.
Kontrolle mittels Röntgenbildwandler. Anschliessend wird über die Kanüle die Arbeitssonde eingeführt.

Mithilfe dieser Sonde werden über den sogenannten Coblationseffekt schonend unter geringer Temperaturentwicklung einige kleine Kanäle zur Druckentlastung der Bandscheibe hergestellt.

Entfernung der Sonde, dann Entfernung der Kanüle. Zum Abschluss wird nach Reinigung ein Pflaster aufgeklebt.

Der Eingriff wird in Lokaler Anästhesie durchgeführt. Eine begleitende Analgo-Sedierung ist ratsam.

Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich !

Die Arbeitssonde

Die Sonde ist an der Spitze leicht gebogen. Durch mehrfaches Vor-und Zurückschieben werden mehrere kleine Kanäle innerhalb der Bandscheibe geschaffen. Hierdurch entsteht eine Druckentlastung. Dies wiederum führt zu einem Rückgang der Entzündungsreaktion. Dadurch sinkt die Konzentration schmerzauslösender Substanzen. Es kommt zu einer Regeneration der umliegenden Gewebe. In manchen Fällen kann sich auch das ausgetretene Bandscheibenmaterial vollständig zurückverlagern, so dass eine komprimierte Nervenwurzel wieder befreit wird. Der eigentliche Effekt liegt jedoch in der Volumenreduktion und der dadurch entstehenden Druckentlastung.


Wir wissen heute, das die Ausprägung der Vorwölbung bzw. des Vorfalles nicht in direkter Beziehung zur Schmerzstärke steht. Es sind vielmehr die Entzündungsstoffe vor Ort,die den Schmerz verursachen. So entscheiden mitunter Bruchteile von Millimetern über die Lebensqualität der Betroffenen.

Nucleoplastie-Animation

Nucleoplastie-Animation auf YouTube ansehen
Vorteile der Nucleoplastie

  • Minimalinvasives Verfahren
  • kein Hautschnitt erforderlich
  • keine Narbenbildung an der Nervenwurzel
  • Eingriff kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden
  • keine Vollnarkose erforderlich
  • ambulante Behandlung möglich
Größere Bandscheibenvorfälle


Bei größeren Bandscheibenvorfällen und abgerissenen Bandscheibenvorfällen (sog. Sequester) kann eine Endoskopische Transforaminale Nukleotomie durchgeführt werden.
Weitere Informationen hierzu unter:
Bandscheibenvorfall - TESSYS
Endoskopische Nukleotomie mit der TESSYS-Methode.
Nachteile der Nucleoplastie

  • Eingeschränktes Indikationsspektrum
  • nicht alle bandscheibenbedingten Erkrankungen können mit diesem Verfahren behandelt werden