Dr. med. Andreas Schulte-Roth D.O. - Facharzt für Orthopädie - Naturheilverfahren - Akupunktur - Manuelle Medizin

Rückenschmerzen schonend und sicher entfernen

Dr. med. Andreas Schulte-Roth D.O. - Facharzt für Orthopädie - Naturheilverfahren - Akupunktur - Manuelle Medizin

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Rückenschmerzen schonend und sicher entfernen

Interventionelle Schmerztherapie - Radiofrequenz-Therapie !

Chronischer Rückenschmerz - was tun ?

Die Radiofrequenztherapie

Seit vielen Jahren wird die Radiofrequenztherapie (RF-Therapie) in der Schmerztherapie eingesetzt. Am häufigsten findet sie Anwendung bei chronischen verschleiss- oder unfallbedingten Rückenschmerzen im Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäulenbereich.

Ablauf der Behandlung

Zunächst erfolgt die Abklärung der Ursache der Schmerzentstehung. Dazu werden vor der Radiofrequenztherapie sog. diagnostische Injektionen durchgeführt. Dabei wird mit der Wirkung eines lokalen Betäubungsmittels mehrfach die vorübergehende Ausschaltung der Nervenfasern getestet. Die Wirkung dieser Injektionen hält nicht lange vor - es ist also ein Test, der mehrfach durchgeführt werden muss. Es ist dringend erforderlich diese Test-Injektionen zuvor durchzuführen.

Das sich anschliessende Verfahren der Radiofrequenztherapie ist dann, aus Patienten-Sicht, mit den Spritzen vergleichbar.

Eine Patientin hatte vor kurzer Zeit einen sehr interessanten und meiner Ansicht nach auch sehr treffenden Titel für die Behandlung gefunden:

"Elektro-Spritzen"

Technik

Die verwendeten Kanülen sind mit den gängigen Spritzenkanülen hinsichtlich der Länge und Durchmesser vergleichbar.

Es kommen heute verschiedene Techniken zum Einsatz.

  • Hochtemperatur-Methode (60-80°C)
  • Puls-Ferquenz-Methode ( ~ 40°C)
Vorteile der Radiofrequenz-Therapie

Dieses Verfahren vereint mehrere Vorteile der modernen Medizin:

• Risikoarmut,
• hohe Effektivität und Erfolgsrate,
• gute Steuerbarkeit
• keine Vollnarkose erforderlich

Die Radiofrequenz-Therapie ist als Behandlungsmaßnahme besonders bei chronischen Rückenschmerzen geeignet.

Mit der Radiofrequenztherapie besteht die Möglichkeit einer gezielten Ausschaltung von einzelnen Nervenfasern.

Dies hält den "Zahn der Zeit" nicht davon ab, an uns zu nagen - jedoch spürt es nicht mehr.

Der Effekt der Radiofrequenztherapie hält ca. 6 - 24 Monate an. Die Therapie kann dann wiederholt werden.
Anwendungsgebiete
Chronische oder wiederkehrende Schmerzzustände mit oder ohne Ausstrahlung sind die Anwendungsgrundlage der Radiofrequenztherapie.
Halswirbelsäule (HWS)
Schmerzen in der Schulter-Nackenregion, auch mit Ausstrahlung in die Schulterblatt-Region, sowie Ausstrahlung in den Hinterkopf, teilweise bis zur Stirn ziehend.

Brustwirbelsäule (BWS)
Schmerzen im Brustwirbelsäulenbereich, auch mit Ausstrahlung in die Flanken und den Brustkorb.

Lendenwirbelsäule (LWS)
Schmerzen im unteren Rücken, auch mit Ausstrahlung in die Gesäß- und Hüftregion, ebenso Oberschenkel.

Kreuz-Darmbein-Gelenke (SIG od. ISG)
Schmerzen im unteren Rücken, im Kreuzbeinbereich, ebenfalls auch mit Ausstrahlung in die Gesäß- und Hüftregion, ebenso Oberschenkel.
Wirbelgelenkverschleiß

Im Laufe unseres Lebens erleiden die kleinen Wirbelgelenke, die zur Beweglichkeit der Wirbelsäule beitragen, einem natürlichen Alterungsprozeß.
Dieser Alterungspozeß kann begünstigt werden, z.B. durch Fehlstellungen (Skoliose), wiederkehrende Blockierungen, eine schwache Muskulatur und nicht zuletzt durch aussergewöhnliche Belastungen.

Dieser Verschleiss kann sich schmerzhaft bemerkbar machen und sogar dauerhafte Beschwerden hervorrufen.
Bandscheibenverschleiß

Ebenso wie die kleinen Wirbelgelenke unterliegen auch die Bandscheiben verschleissbedingten Veränderungen. Im Lauf der Zeit kann es zu Auflockerungen und kleinen Rissen an der Bandscheibe kommen.
An der Rückseite sind die Bandscheiben mit Nervenfasern durchzogen. Veränderungen in diesem Bereich können ebenfalls eine dauerhafte Schmerzsymptomatik im jeweiligen Wirbelsäulenbereich verursachen. Es muss nicht immer ein Bandscheibenvorfall sein - auch eine verschlissene Bandscheibe, die z.B. im Röntgenbild noch ausreichend hoch erscheint (sie ist im Röntgenbild nicht direkt zu erkennen), kann Auslöser von chronischen Schmerzen sein.
Auch in diesen Fällen stellt der gezielte Einsatz einer Radiofrequenztherapie oder einer Thermotherapie eine effektive Schmerz-Behandlung her.
Bandscheibenvorfall

Bei einem Bandscheibenvorfall kommt es zu einem Ausritt des gallertartigen Bandscheiben-Kerns. Das ausgetretene Gewebe drückt auf die benachbarten Nerven. Das führt zu starken Schmerzen, die entweder am Ort des Geschehens auftreten oder aber in Arme oder Beine ausstrahlen können.
Wenn das Bandscheibengewebe bereits vollständig verlagert ist, macht eine
endoskopische Bandscheibenoperation mit der TESSYS-Methode Sinn.
Kryotherapie
Kryotherapie

Die Kryotherapie (Vereisungstherapie) bezeichnet den gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu bewirken. An der Wirbelsäule steht damit eine minimalinvasive Methode zur Verfügung, mit der schmerzgeplagten Patienten nahezu nebenwirkungsfrei geholfen werden kann.
Über eine kleine Sonde werden die Wirbelgelenke und deren Nerven vereist und die Patienten verlieren ihre typische Schmerzsymptomatik.
Vorteile der Kryotherapie

Dieses Verfahren vereint mehrere Vorteile der modernen Medizin:
• Risikoarmut,
• hohe Effektivität und Erfolgsrate,
• gute Steuerbarkeit
• keine Vollnarkose erforderlich
Die Kryotherapie ist als Behandlungsmaßnahme besonders bei chronischen Rückenschmerzen geeignet.
Kryotherapie bei chronischem Rückenschmerz

Der Begriff „kryos“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet Eiseskälte und Frost.
Kälte lindert Schmerz - das ist allgemein bekannt. Dieser Effekt wird bei der Anwendung der Kryotherapie genutzt.

Wann macht die Kryotherapie Sinn ?

Die Kryotherapie wird eingesetzt, wenn chronische Rückenschmerzen bestehen, die auf einer Verschleisserkrankung der Wirbelgelenke (Facettenarthrose) beruhen und mit konservativen Maßnahmen nicht ausreichend gelindert werden können.

Die perkutane Kryodenervierung (Eisbehandlung) ist eine minimalinvasive Methode zur Schmerzbehandlung z. B. bei :

• verschleißbedingten Veränderungen an den Wirbelgelenken (z. B. Facettengelenkarthrose)
• therapieresistentem Facettengelenkschmerz.

Die Gelenkkapseln der Wirbelgelenke sind mit vielen Schmerzfasern durchzogen.
Durch den Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke), lokale Entzündungsreaktionen und Instabilität kann es zu einer erhöhten lokalen Druckempfindlichkeit im Bereich der Lendenwirbelsäule und zu starken chronischen Rückenschmerzen kommen.
Etwa 15% der Rückenschmerzen sind ausschließlich durch die Facettengelenke verursacht.
Die Facettengelenksnerven machen den Schmerz spürbar, da sie die Signale zum Gehirn weiterleiten.
Ziel der Kryotherapie ist es, durch die Ausschaltung der Schmerzfasern die Weiterleitung des Gelenkkapselschmerzes zu unterbrechen.

Abklärung vor der Kryotherapie
Vor der Kryotherapie werden mindestens zwei diagnostische Probeinjektionen mit Betäubungsmittel an die Wirbelgelenke durchgeführt.
Bei einer positiven Reaktion (Schmerzlinderung) kann die Kryotherapie erfolgen.
Ablauf der Kryotherapie

Mittels einer dünnen Kryosonde wird eine kleine Eiskugel (-50°C an der Sondenspitze) direkt an den schmerzleitenden Nerven der Gelenkkapseln erzeugt.
Dabei wird nur die Hülle des Nervs, aber nicht das Bindegewebe des Nervs vereist.
Somit kommt es zu einer lang anhaltenden Betäubung, die sich jedoch im Laufe von mehreren Monaten zurückbildet.
Da sich die vereisten Nervenfasern wieder regenerieren, ist die Wirkungsdauer auf ca. 6 - 24 Monate begrenzt.
In der Regel sind mehrere Wirbelgelenke betroffen. Deshalb muss die Kryotherapie oft an mehreren Stellen gleichzeitig erfolgen.

Bei Bedarf kann die Kryotherapie mehrfach angewendet werden und bei Nachlassen der Wirkung wiederholt werden.
Für die Durchführung der Kryotherapie werden keine Medikamente benötigt, wodurch eine gute Verträglichkeit besteht.

Die Kryotherapie wird ambulant und unter sterilen OP-Bedingungen sowie Bildwandlerkontrolle durchgeführt.
Die Patientin/der Patient kann nach dieser Kryoanwendung sofort aufstehen.
Eine längere Arbeitsunfähigkeit besteht auf Grund des Eingriffs nicht.
Bei der Kryotherapie handelt es sich um eine äußerst komplikations- und schmerzarme Behandlung, die bei genauer Diagnostik und Indikationsstellung sowie optimaler Durchführung zu einer deutlichen Schmerzreduktion (bis zu 90%) führt.