Dr. med. Andreas Schulte-Roth D.O. - Facharzt für Orthopädie - Naturheilverfahren - Akupunktur - Manuelle Medizin

Schonend behandeln !

Dr. med. Andreas Schulte-Roth D.O. - Facharzt für Orthopädie - Naturheilverfahren - Akupunktur - Manuelle Medizin

Schonend behandeln !

Dr. med. Andreas Schulte-Roth D.O. - Facharzt für Orthopädie - Naturheilverfahren - Akupunktur - Manuelle Medizin

Schonend behandeln !

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Schonend behandeln !

Osteopathische Medizin

Bewegung ist Leben - Leben ist Bewegung !
"I want to make the osteopath a philosopher - standing on the rock of reason" - A.T. Still (1828 – 1917)
Osteopathische Medizin . . . was ist das ?

Osteopathische Medizin ist eine Form der Manuellen Medizin.

Der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828 – 1917) begründete vor über 130 Jahren die Osteopathie.

Er reagierte damit auf den Mangel an Kenntnissen der damaligen Schulmedizin. Er hatte als Arzt machtlos mit ansehen müssen, wie seine erste Frau und vier seiner Kinder an Krankheiten starben. Still suchte daraufhin nach einem neuen Verständnis von dem, was Medizin sein sollte.

Seine Erkenntnisse bilden bis heute das Fundament der osteopathischen Medizin:

  • die grundlegende Bedeutung von Bewegung für alle Strukturen im Körper
  • die gegenseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion
  • die Betrachtung des Organismus als untrennbare Einheit
  • dessen Fähigkeit zur Selbstheilung

In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in den USA die Hochschulen für Osteopathische Medizin den anderen Medizinischen Hochschulen gleichgestellt. In den USA sind Osteopathen ausschliesslich Ärzte. Sie behandeln mit Osteopathischer Medizin, setzen Spritzen, verschreiben Medikamente und führen Operationen durch. Sie durchlaufen ein Medizinstudium mit dem Schwerpunkt Osteopathische Medizin. Zum Abschluss des Studium erlangen sie den Titel "D.O. - Doctor of Osteopathy".


Ziel der Osteopathie-Behandlung

Zweck einer Osteopathie-Behandlung ist nicht die Bekämpfung eines Symptoms. Die Osteopathie zielt vielmehr darauf ab, die Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbeiführen, begünstigen oder aufrechterhalten, zu lösen. Dadurch wird es dem Körper erleichtert, Gesundheit wiederzuerlangen.
Eine Osteopathiebehandlung ist also bei den meisten Krankheiten sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers und der Organe sind.
Osteopathie ist ganzheitlich ausgerichtet. Sie lässt sich nicht aufteilen in eine Osteopathie für Bandscheibenprobleme, eine Osteopathie für die Augen, für die Ohren, o.ä.
Möglichkeiten der Osteopathie

Die Osteopathie kann sowohl eine eigene Therapieform als auch eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Therapien und Maßnahmen darstellen, je nach individueller Situation und Diagnose des Patienten.

Mit den Händen findet der Osteopath den Zugang zum Patienten.
Die Anwendung von Arzneimitteln oder eine psychologische Gesprächsführung gehören im Wesentlichen nicht zum primären Spektrum osteopathischer Medizin, können diese im Einzelfall jedoch sinnvoll ergänzen.
Manche Therapeuten sprechen sich strikt gegen ergänzende Maßnahmen und Therapieformen aus.

Ich persönlich habe es nicht so mit dem "Tunnelblick".

Wenn ich ergänzende Verfahren für sinnvoll halte, dann wende ich sie auch an. Ideologische Barrieren haben sich in unserer Geschichte nie als hilfreich erwiesen.
Ein klarer freier Geist dagegen schon.
Über die Jahre hat mich die Erfahrung gelehrt, dass jede Methode mit dem Anspruch auf Ausschliesslichkeit letztlich scheitern muss. Keine Methode ist allein vollkommen.
Die Osteopathie ist ein "offenes System" und spiegelt diese Offenheit wider.

Grenzen der Osteopathie

Die Grenzen der Osteopathie sind erreicht, wenn die manuelle Annäherung an den Patienten nicht für die Erkrankung oder Problematik des Patienten angemessen ist.
Akute lebensbedrohende Notfallsituationen oder schwere Pathologien wie z.B. Tumorerkrankungen gehören nicht primär zum Tätigkeitsbereich osteopathischer Medizin. Als begleitende Maßnahmen können osteopathische Behandlungen aber z.B. bei intensivmedizinisch versorgten Patienten (beispielsweise bei Frühgebohrenen in der Neonatologie) oder als Ergänzung zu einer Krebsbehandlung von hohem Wert sein und helfen, den Allgemeinzustand der Patienten zu stabilisieren und zu verbessern.

Ergänzende Therapien & Maßnahmen

Zu den ergänzenden Therapien zählen z.B.:
Homöopathie, Akupunktur, Neuraltherapie, neurophysiologische Entwicklungstherapie, Kiefer- und Zahnbehandlung, Psychotherapie, andere hochschulmedizinische Maßnahmen


Anwendungsbereiche Osteopathische Medizin
Zur Verdeutlichung stelle ich Ihnen hier eine kleine Auflistung von verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten vor:
Am Bewegungsapparat:

  • Arthrosen, Tendinosen, Gelenkprobleme, Blockierungen, Funktionseinschränkungen, Ischialgie, LWS-Syndrom, HWS-Syndrom, BWS-Syndrom, Hexenschuss, Schleudertrauma, Verstauchungen, Verletzungen, Sportverletzungen...
Bei internistischen Problemen:

  • Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Organsenkung, Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen, funktionelle Herzbeschwerden
Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich:

  • Kopfschmerzen, Migräne, Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Mittelohrentzündung, Mandelentzündung, Schwindel, Tinnitus, Kiefergelenksproblematik, Bissregulation,...
im urogenitalen Bereich:

  • Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung und -nachsorge, klimakterische Beschwerden, unerfüllter Kinderwunsch
in der Kinderheilkunde:

  • geburtsbedingte Schädel- und Gesichtsverformungen, Schiefhals, Kiss-Syndrom, Skoliose, Hüftdysplasie, Spuckkind, Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS), Behinderungen
bei Hauterkrankungen:

  • Neurodermitis
  • Gürtelrose